Zentralmatura: Unsere Schulen sind nicht bestmöglichst vorbereitet

Verunsicherte Schüler und zu wenig informierte Lehrer steuern auf die Zentralmatura zu.

Eisenstadt – Anfang Mai ist es soweit. Es findet der erste reguläre Durchgang der Zentralmatura in allen österreichischen Gymnasien statt. Auch im Burgenland werden die Abschlussklassen unserer Gymnasien mit der ersten regulären Zentralmatura abschließen. LSI Neuwirth bezeichnet die Situation als „bestmöglich vorbereitet“.

Anders als Landesschulratsinspektor Neuwirth sieht das die Schülerunion Burgenland.

„Wir sind nicht bestmöglich vorbereitet und die Hausaufgaben wurden nur mäßig gemacht. In den Schulen vor Ort herrscht Nervosität und Ahnungslosigkeit. Die häufigen und kurzfristigen Änderungen in den letzten Jahren desorientierten die bereits schon schlecht informierten Schülerinnen und Schüler“, korrigiert Kira Portius, Schülervertreterin des BORG Oberpullendorf.

Anscheinend war der Landesschulratsinspektor schon länger nicht mehr bei den Betroffenen in den Schulen vor Ort. „Denn sonst würde man die vorliegende Situation nicht im Traum als ‚bestmöglich vorbereitet‘ bezeichnen“, so Landesobmann der Schülerunion Burgenland, Dominik Reiter: „Die Zentralmatura hat ein wesentliches Problem und das ist die Kommunikation!“

 

Die Schülerunion Burgenland ist die größte Schülerorganisation des Landes und setzt sich neben ihrer Arbeit direkt an der Schule auch auf Landes- und Bezirksebene für die Interessen der über 32.000 Schüler des Burgenlands ein. Die Schülerunion Burgenland stellt im Schuljahr 2014/15 alle drei Landesschulsprecher und hält 10 von 12 Mandaten in der Landesschülervertretung

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